Freimaurerloge Zum hellleuchtenden Stern

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Freimaurerei - individuell an einem geistig erfüllten Leben arbeiten

Drucken

 

Die Freimaurerei nimmt ihre Mitglieder nicht unbesehen auf. Denn sie weiß, dass Anspruchslosigkeit gegenüber Männern, die sich ihr anschließen wollen, das geistige Sterben einer Loge einleiten würde. Sie macht jedoch für eine Aufnahme keine bestimmten Bildungsabschlüsse, beruflichen oder gesellschaftlichen Positionen zur Voraussetzung. In ihren 'Alten Pflichten' von 1723 heißt es: Zur Mitgliedschaft werden nur "gute, wahrheitsliebende und freie Männer von reifem und verständigem Alter" und von "gutem Rufe" zugelassen.

1. Ein Mann, der sich mit dem Gedanken trägt, Freimaurer zu werden, muss in sich das ehrliche Verlangen verspüren, menschlich vollkommener zu werden. In der Freimaurerei gilt nicht: "Bleib, wie Du bist!", sondern: "Werde besser, als Du bist!" Schlichte Neugier, Langeweile oder fehlender gesellschaftlicher Anschluss sind keine Motive für eine Aufnahme zum Freimaurer.

  • Denn die Loge erwartet und prüft, ob einem Aufnahmeantrag auch eine ernsthafte Selbstprüfung vorangegangen ist und die Motive ehrenhaft sind.

2. Ein Mann, der sich mit dem Gedanken trägt, Freimaurer zu werden, muss Ausdauer und Stetigkeit zum Grundprinzip seines Handelns gemacht haben. Strohfeuercharaktere sind nicht zum Freimaurer geeignet.

  • Denn jeder Freimaurer ist verpflichtet, so energisch an sich zu arbeiten, dass er selbst und seine Brüder Fortschritte auf dem Weg zu seiner Vervollkommnung bemerken.

 

Wir Freimaurer arbeiten
"am Bau",
wir bauen den
"Tempel der Humanität".
Das verlangt Ausdauer und Stetigkeit.