Freimaurerloge Zum hellleuchtenden Stern

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Freimaurerei - eine ethisch geprägte Lebensart

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Was die Freimaurerei nicht ist:

1. Die Freimaurerei basiert nicht auf einem in sich geschlossenen ideologischen, philosophischen oder religiösen System. Sie ist weder selbst eine Religion noch ein Ersatz für Religion.

  • Deshalb tritt sie weder gegen solche Systeme in Konkurrenz, noch bekämpft sie diese oder versucht, deren Anhänger zu missionieren.

2. Die Freimaurerei erkennt andererseits keinen Alleingültigkeitsanspruch ideologischer, philosophischer oder religiöser Systeme ihr gegenüber an.

  • Deshalb sind in der Loge solche Auseinandersetzungen unerwünscht, die in rechthaberisch-dogmatischer Weise geführt werden.

3. Die Freimaurerei verlangt von keinem ihrer Mitglieder ein bestimmtes religiöses oder weltanschauliches Bekenntnis. Sie ist somit keine Bekenntnisgemeinschaft. Sie ist vielmehr eine Gesinnungsgemeinschaft, zu der sich Männer mit den unterschiedlichsten religiösen oder weltanschaulichen Geisteshaltungen zusammengeschlossen haben, um gemeinsam - in der Symbolsprache der Freimaurer ausgedrückt - an dem "Tempel der Humanität" zu bauen.

  • Deshalb hält sich die Freimaurerei offen für alle Männer, die die "Kraft zur Sittlichkeit" aus ihrer je eigenen Religion oder Weltanschauung in die Bruderschaft einzubringen bereit sind. Sie verpflichtet demzufolge ihre Mitglieder zur Toleranz gegenüber jeder sittlichen Haltung.

Am "Tempel der Humanität" zu bauen bedarf vieler Steine.
Die Steine, die wir brauchen, sind die Menschen, die sich in den großen Bau einfügen lassen.