Freimaurerloge Zum hellleuchtenden Stern

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Freimaurerei heute

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Die Freimaurerei ist eine ethisch geprägte Lebensart. Sie nimmt Männer in ihre Reihen auf,Lebensweg

  • die erkannt haben, dass das Leben nicht nur aus Karriere machen, hektischer Betriebsamkeit und materiellem Erfolg besteht und

"Geistig erfülltes Leben" im freimaurerischen Sinne ist ganzheitlich zu verstehen und bedeutet:

  • geistiges Suchen, geistige Quellen studieren, geistig wachsen und doch wissen, dass die letzte Wahrheit nicht verfügbar ist.
    • Daher gehört die Toleranz zu den höchsten Geisteshaltungen des Freimaurers.
  • aus geistiger Einsicht verbindlich und verantwortungsbewußt handeln
    • Daher nimmt der Freimaurer seine Pflichten im täglichen Leben noch genauer in den Blick und wagt auch einmal, gegen den Strom zu schwimmen.
  • aufgrund geistigen Urteils für Gerechtigkeit unter den Menschen eintretenWinkel und Zikel
    • Daher ist die Achtung der Menschenwürde für Freimaurer unteilbar.
  • im Geistigen die "Liebe zum Guten" finden
    • Daher übt der Freimaurer tätige Menschenliebe, ohne dafür gelobt oder belohnt werden zu wollen.
  • in geistiger Reife zu akzeptieren, dass nicht alles machbar ist und dass Schwierigkeiten, Niederlagen und Schmerz zum Leben gehören.
    • Daher nimmt der Freimaurer eine realistische Haltung zum Leben und zur Gesellschaft ein. Er resigniert nicht angesichts der "Schlechtigkeit dieser Welt und ihrer Menschen" und gibt sich selbst nie auf.
  • mit den Möglichkeiten geistiger Erkenntnis eine "Utopie des Friedens" für die gesamte Menschheit denkenArbeitstepich
    • Daher nimmt der Freimaurer eine visionäre Haltung zur Welt ein ohne die Illusion zu haben, dass eines Tages das "Himmelreich auf Erden" errichtet werden könne. In einem freimaurerischen Gedicht wird diese Hoffnung so besungen: "... dass das menschliche Geschlecht eine Bruderkette werde, stark durch Wahrheit, Licht und Recht."
  • als Ergebnis geistigen Wachstums fähig zu werden und bereit zu sein, über "das Ende" und damit über den eigenen Tod nachzudenken und sich eine Ahnung des Unendlichen zu erarbeiten.
    • Daher nimmt der Freimaurer eine gelassene Haltung gegenüber seinem Tod ein und wendet sich umso entschlossener dem Leben zu.

Das Streben des Freimaurers nach einem geistig erfüllten Leben nennt er " Arbeit an sich selbst". Sein Ziel ist die ethische Vervollkommnung der eigenen Person. Den Weg dorthin geht er in zwei Spuren, die letztlich eine Einheit bilden: In der Kontemplation vervollkomnet er seine innere Haltung, in der Aktion sein humanes Streben.