Wanderausstellung:
Die Bruderschaft der Freimaurer
Präsentation
Die Wirkung der Ausstellung steht und fällt mit der Art ihrer Präsentation. Leider werden hierbei oft all zu laienhafte, leicht vermeidbare Fehler gemacht. Je günstiger das Ausstellungsgebäude gelegen ist, desto mehr Besucher kann man erwarten. Hervorragend geeignet sind Museen, Rathäuser, Banken und ähnliche von der Öffentlichkeit häufig aufgesuchte Gebäude, die natürlich nicht immer zur Verfügung stehen.
Man kann die Ausstellung durch Dokumente, Bilder und Gebrauchsgegenstände der eigenen Loge ergänzen und ihr so einen persönlichen Charakter verleihen. Notwendig ist dies jedoch nicht. Tut man es, dann muß es in einer ordentlichen und zum Charakter der Ausstellung passenden Weise geschehen.
Anzuraten ist eine rechtzeitige Ankündigung der Ausstellung durch Plakate, Anzeigen, Presseartikel, Flugblätter und persönliche Einladungen. Ein Plakatmuster kann angefordert werden, doch sind eigene, dem Charakter des Ortes und des Geschmacks angepaßte Entwürfe die bessere Lösung. Die Beauftragten einer Werbe- oder Plakatierungsfirma sichern gute Werbeplätze, die sonst nicht leicht zu bekommen sind. Nützlich sind vorbereitete und eventuell vorgedruckte Kärtchen, auf denen Interessenten Name und Adresse eintragen können. Zu ihrer Aufnahme stelle man einen Schlitzkasten auf. Auch Gästebücher eignen sich zur Auslage.
Es ist anzuraten, daß während der Öffnungszeiten ein Freimaurer zu Auskünften und als Aufsicht zur Verfügung steht.
Eine ideale Ausstellungsdauer beträgt etwa 3 bis 6 Wochen. Sie sollte mit einem Vortrag oder Empfang eingeleitet werden. Dauert sie wesentlich länger, ist erneute Werbung zu empfehlen. Eine auf ein Wochenende begrenzte Ausstellungsdauer lohnt den Aufwand normalerweise nur, wenn es mit einem besonderen, publikumsreichen Ereignis verbunden ist.



